Rhabarber

Rhabarber wird aufgrund seines süßen und fuchtigen Geschmackes immer wieder als Obst bezeichnet, aber eigentlich handelt es sich dabei um ein Gemüse.

Der Rhabarber weist eine grünliche bis rötliche Farbe auf. Überwiegend wird der Rhabarber in Freilandkulturen gezogen. Damit die Ernte beschleunigt werden kann, wird der Rhabarber aber meist mit Folien abgedeckt. Es gibt in etwa 20 unterschiedliche Sorten, von denen beinahe alle winterfest sind.

Die Herkunft des Rhabarbers

Ursprünglich stammt der Rhabarber aus Tibet oder der Mongolei. Das Gemüse wird bereits in einem chinesischen Kochbuch, das vor 5000 Jahren geschrieben wurde, das erste Mal erwähnt. Über die Wolga wurde der Rhabarber im 16.Jahrhundert in den Westen importiert.

Saison für Rhabarber

Die Hauptsaison des Rhabarbers ist zwischen April und Juni. Wenn der Rhabarber später gekauft wird, dann steigt auch der Oxalsäuregehalt. Aber auch wenn der Rhabarber später geerntet und verzehrt wird, ergeben sich keine Gefahren für die Gesundheit. Beginnt der Rhabarber zu blühen, werden die Stängel holzig und hart, wodurch er nicht mehr wirklich genießbar ist.

Die Rolle des Rhabarbers in der Küche

Rhabarber findet in der Küche immer wieder seinen Einsatz. Damit nicht zu viel Zucker bei der Zubereitung verwendet werden muss, sollte immer nur junger Rhabarber verwendet werden. Rhabarber sollte nie roh gegessen werden, aufgrund der Oxalsäure. Beim Rhabarber werden immer nur die fleischigen Stängel verwendet. Bevor der Rhabarber verwendet wird, sollte er immer gekocht werden, wobei das Wasser dann nicht mehr verwendet werden sollte, da sich hier die Oxalsäure befindet. Der Rhabarber wird meist für Kuchen und Torten verwendet. Auch Kompott schmeckt wunderbar wenn es aus Rhabarber zubereitet wurde. Aus Rhabarber kann auch Marmelade gekocht werden.

In welcher regionalen Küche findet der Rhabarber seinen Einsatz?

Rhabarber wird nicht nur in unserem Breitengrad in der Küche verwendet, sondern findet auch in der asiatischen Küche seinen Einsatz.